Kleintierzuchtverein Z280 Gundelsheim
Kleintierzuchtverein Z280 Gundelsheim

Hasen-Bebbeles-Chronik

über 100 Jahre Vereinsgeschichte

 

Auf 100 Jahre Vereinsgeschichte darf der Kleintierzuchtverein Z280 Gundelsheim im Jahr 2006 zurückblicken.

Die zeitlichen Umstände oder vielleicht auch spezielle Situationen haben uns keine Dokumente hinterlassen, aus denen eindeutig nachweisbar das Gründungsdatum eines der wohl ältesten Vereine von Gundelsheim belegbar ist.

Wir berufen uns also auf Aussagen von Züchterfreunden, welche die Vereinsgründung anno 1906 bestätigten. Selbige Züchterfreunde tätigten diese Aussage im Rahmen des 30., 60. bzw. auch noch des 75. Vereinsjubiläums. Die ursprüngliche Vereinssatzung hat dann auch über die Eintragung im Vereinsregister dieses Gründungsjahr bestätigt.

Vorläufiges Fazit: Trotz fehlender Niederschriften über den Gründungsakt können wir mit Fug und Recht von der Vereinsgründung anno 1906 ausgehen. Erste auffindbare Vereinsdokumente datieren aus dem Jahr 1908. Aus diesem Jahr liegt uns noch ein Kassenbuch vor ....

 

und zum anderen ist uns noch eine Urkunde erhalten, die anlässlich einer Ausstellung im Jahr 1908 verliehen wurde.

 

Um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert war vielfach materielle Not entscheidend, die häusliche Ernährungssituation durch die Zucht und Haltung verschiedener Kleintiere zu verbessern, die keine großen Stallungen beanspruchten und deren Futter mitunter an Wegesrändern und dergleichen zu beschaffen war.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts gab es in Deutschland nur kleine Geflügelbestände. Sie reichten normalerweise zur Versorgung der besseren Haushalte mit Federn und Eiern aus. Auch am Ende des 19. Jahrhunderts kann in Deutschland im allgemeinen noch nicht von einer Geflügelzucht gesprochen werden. Meist existierten sogenannte hauswirtschaftliche Betriebe. Es galt, den Eigenbedarf an Eiern zu decken und gelegentlich einen Festtagsbraten auf dem Tisch zu haben.

 

Eine Reihe von Idealisten widmete sich in Gundelsheim um die Jahrhundertwende der Kleintierzucht. Gründungsmitglieder dieses Vereins waren u.a. Ludwig Ostberg, der 1. Vorsitzender wurde, sowie Heinrich Metz und Kurt Bogenschütz. In einer Anfrage des Geflügel- und Kaninchenzuchtvereins Gundelsheim wird am 28. April 1921 der Zusatzname „Glücksklee“ erwähnt. In dem aus der damaligen Zeit vorliegenden Schriftstück heißt es u.a.:

„In Anbetracht der am 14.-15. Mai 1921 (Pfingsten) stattfindenden Lokalausstellung bittet obiger Verein das Stadtschultheißensamt um gütige Gewährung eines Zuschusses zu seinem Ehrenpreisfond. In fester Überzeugung, das Stadtschultheißensamt werde obigem Verein seine Bitte nicht abschlagen, schon zum voraus dankend der Gesamtausschuß des Vereins.“

 

1921 fand vermutlich die erste Ausstellung des Bezirksvereins für Geflügel- und Kaninchenzucht Neckarsulm in Gundelsheim statt. Ausstellungen in Gundelsheim fanden damals entweder in der Turnhalle, in einer Kegelbahn oder im Garten einer Wirtschaft statt.

 

Aus dem Jahresbericht vom Jahr 1924:

„Das Jahr 1923 stand auch für unseren Verein im Zeichen der ungeheuren Geldentwertung. Fast jede Mitgliedsversammlung hatte sich mit Beitragserhöhung zu befassen:“

 

1924 scheint tatsächlich ein sehr problematisches Jahr im Verein gewesen zu sein. Zweimal gab es einen Wechsel in der Vorstandschaft. Auch die sogenannten „goldenen Zwanziger“ waren äußerst schwierige Zeiten für den Bestand des Vereins.

 

Nach einer halbjährigen Pause lud der Verein am 5. Juli 1925 beim Mitglied K. Friedrich zu einer Versammlung ein. Auf der Tagesordnung standen die Punkte,

„ob der Verein infolge der eingeschlichenen Gleichgültigkeit und Interesselosigkeit noch weiter bestehen soll oder kann. Nach lebhafter Aussprache wurde beschlossen, dass der Verein mit großen Opfern und Schwierigkeiten einst gegründet, weiter bestehen muß und deshalb eine Neuwahl vorzunehmen sei um wieder neues Leben in den Verein zu bringen.“ . Paul Bader wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt.

 

 

Im Mai 1932 protokollierte der damalige Schriftführer L. Ostberg:

„Infolge der Arbeitslosigkeit und der schlechten finanziellen Lage war wie in allen Vereinen so auch beim Geflügelverein eine Vereinsmüdigkeit und Flauheit eingetreten, die Ausschusssitzungen und Versammlungen wurden schlecht und zum Teil gar nicht besucht. Der Vorstand sah sich mit dem Schriftführer genötigt, bis bessere Zeiten kommen die Versammlungen einzustellen. Die im Schullokal befindlichen Käfige wurden zur besseren Sicherheit halber auf gütiges Wohlwollen des Gemeinderats in den Kelterspeicher gebracht. Ein Verzeichnis hierüber befindet sich beim derzeitigen Vorstand M. Neuer. Mögen bald wieder bessere Zeiten kommen, damit sich der Verein in seiner früheren Gestalt und Größe sehen lassen kann.“

Die nächste Eintragung im Protokollbuch stammt vom 20. Januar 1934. Im Nebenzimmer der Brauerei Friedrich versammelten sich am 20. Januar 1934 über 20 Interessenten, um den Verein wieder mit Leben zu erfüllen. Robert Hörler wurde 1. Vorsitzender, Kassier wurde Wilhelm Schell und als Schriftführer stellte sich Nikolaus Brendel zu Verfügung. Die Eintragungen im Protokollbuch klären die Umstände der damaligen Zeit:

"Im März 1932 wurde vom früheren Schriftführer L. Ostberg die letzte Eintragung in dies Protokollbuch des Geflügel- und Kaninchenzuchtvereins Glücksklee getätigt. Seither ruhte jede Vereinsarbeit. Politische Verhetzung, hervorgerufen durch eine Unzahl von Parteien führte zu einem Kampf Aller gegen Alle, wodurch jede ersprießliche Vereinstätigkeit unmöglich gemacht wurde. Erst nach der Machtübernahme durch den Führer Adolf Hitler am 30. 1. 33 traten wieder geordnete Zustände auf allen Gebieten ein. Das deutsche Volk ist wieder zur wahren Volksgemeinschaft zusammengeschweißt worden.

Aus diesen Umständen heraus haben sich einige Züchter von hier zusammengeschlossen um den ruhenden Verein wieder ins Leben zu rufen. Sie beriefen eine Versammlung aller hiesigen Interessenten in das Nebenzimmer der Brauerei Friedrich ein.“

Im Rahmen der Gleichschaltung wurde der wieder ins Leben gerufene Gefügel- und Kaninchenzuchtverein in den Reichsbund deutscher Kaninchenzüchter integriert.

 

Vom selben Termin liegt auch ein originaler Zeitungsausschnitt vor, der gleichfalls berichtet, dass der Verein, der früher in Gundelsheim als Geflügel- und Kaninchenzuchtverein bestanden habe, neu ins Leben gerufen wurde.

25 Mitglieder traten damals sofort in den Verein ein.

 

1935 ist ein Namenswechsel protokolliert. Der Geflügel- und Kaninchenzuchtverein „Glücksklee“ heißt jetzt:

„Kleintierzuchtverein Gundelsheim“.

 

1936 feierte der Verein dann sein 30-jähriges Jubiläum. Der Gründungsvorsitzende Ludwig Ostberg sen. wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

 

Oktober 1939: Inzwischen waren auch 7 Mitglieder des Kleintierzuchtvereins zur Wehrmacht eingezogen worden. Jeder Soldat sollte ein sogenanntes Liebespäckchen erhalten.

 

Protokollauszug vom 15. November 1939, Ausschusssitzung bei Mitglied Karl Schell:

„Von der Reichsfachgruppe kam ein Aufruf an sämtliche Kleintierzuchtvereine zur Stiftung von 100000 frischen Eiern für unsere U-Boots-Besatzungen und 3000 Schlachtgeflügel für unsere Verwundeten bis Weihnachten. Wenn jedes Mitglied etwas gibt, wird auch unser Verein nicht an letzter Stelle sein.“

 

Bei der nächsten Versammlung am 8. Dezember 1939 bei Götzenberger kann im Protokoll u.a. folgendes gelesen werden:

„Von der Reichsfachgruppe wurde die geplante Weihnachtssammlung von Eier und Geflügel abgesagt, da die Soldaten von der Militärbehörde reichlich verpflegt würden. Die Kriegsteilnehmer unseres Vereins haben sich alle für ihre Päckchen bedankt.“

Wie üblich mit einem „Sieg Heil“ auf den Führer schloss der Vorstand die Versammlung.

 

Die veränderte Versorgungslage in Deutschland während des Zweiten Weltkrieges wurde auch beim Kleintierzuchtverein dokumentiert. Ab 1942 wurde jeder Züchter des Vereins verpflichtet, wegen der kostbaren Angorawolle mindestens 1-2 Angorakaninchen zu halten. Ebenso wurden Kaninchenfelle gesammelt. Für das Jahr 1943 sind 1243 Felle zur Ablieferung registriert.

 

 

Am 12. Dezember 1945 wurde zur ersten Versammlung nach dem Krieg bei Josef Scholl eingeladen. Vier Wochen vorher wurde der Genehmigungsantrag zwecks Wiedereröffnung des Vereins bei der Militärregierung in Heilbronn eingereicht. 1946 wurde schließlich die Weiterführung des Vereins durch die Militärregierung bewilligt. Deshalb wurde im April 1946 in der Wohnung von Otto Wirsching die erste ordentliche Ausschusssitzung nach dem Krieg abgehalten. Die erste Protokollnotiz dieser Versammlung wurde noch von dem damaligen Vorsitzenden und Schriftführer Zucker verfasst:

„Vorstandsfragen infolge Entnazifizierung.“

In derselben Versammlung wurde schließlich die neue Vereinsführung festgelegt: 1. Vorsitzender wurde Josef Albert, als Schriftführer fungierte Wilhelm Übelhör, Otto Wirsching übernahm die Funktion des Geflügelzuchtwarts und Martin Schulz konnte als Tätowiermeister gewonnen werden.

 

In den folgenden Jahren stand der Aufbau der Zuchtrassen im Vordergrund der Vereinstätigkeit. Möglichst schnell sollten die in der Kriegszeit aufgerissenen Lücken wieder geschlossen werden.

 

Am 7.12.1947 fand die erste Kreisausstellung in der Turnhalle in Gundelsheim statt. 3 Preisrichter waren zur Tierbewertung anwesend. Sie sollten bei Zuchtfreund Otto Wirsching das Mittagessen einnehmen. Die Eier und das Mehl für dieses Mittagessen stifteten die beiden Zuchtfreunde Hamberger und Schuster aus Tiefenbach. Die Gundelsheimer Züchter erklärten sich bereit, das nötige Fleisch hierfür zu stiften.

 

1948 bis 1964 war Robert Rebholz 2. Vorsitzender des Vereins. Er fungierte in dieser Zeit auch wiederholt als Schriftführer, als Kaninchenzuchtwart und Kaninchenzuchtbuchführer, als Geflügelzuchtwart sowie als Kassenprüfer. Er war sehr aktiv und konnte zahlreiche Jugendliche für den Verein gewinnen. Auch in seiner Zeit als 1. Vorsitzender des Kreisverbandes „Unterer Neckar“ war er ein entscheidender Aktivposten für die Fortentwicklung unseres Kleintierzuchtvereins.

1956 wurde im Saal des Gasthauses „Löwen“ in Gundelsheim das 50-jährige Vereinsjubiläum begangen. In fast familiären Rahmen würdigte der damalige Kreisvorsitzende Robert Rebholz

„die bereitwillige und gute Züchterarbeit des Vereins und dankte insbesondere für die vorbildliche Bereitschaft des sehr leistungsfähigen Vereins innerhalb des Kreisverbandes, eines Vereins, der noch bei keiner Kreisversammlung fehlte. Darüber hinaus würdigte er den Z280 als einen Verein der Kameradschaft, in dem ob des gegenseitigen Vertrauens und des echten Zusammenhaltes ein selten guter Geist lebe.“

Bis in die sechziger Jahre war der Verein bei Versammlungen oder bei Ausstellungen immer auf nicht vereinseigene Lokalitäten angewiesen. Gaststätten in Gundelsheim oder die angemietete Turnhalle dienten als Räumlichkeiten für Ausstellungen auf Lokal- oder Kreisebene. Versammlungen wurden teilweise in Gaststätten oder in privaten Räumlichkeiten abgehalten.

1962 wurde Otto Heidinger als 1. Vorsitzender der Kleintierzuchtvereins gewählt. Eine seiner ersten Amtshandlungen war der Abschluss eines Pachtvertrages mit der Stadt über die Nutzung des ehemaligen Schießstandes als Vereinsgelände (siehe Artikel: Schießstand).

Zur Umsetzung weiterer Vereinsvorhaben war es erforderlich, auch wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Deshalb bemühte sich die Vorstandschaft damals um eine Konzession für einen Gaststättenbetrieb. Verhandlungen mit Brauereien über einen günstigen Bierbezug und über die Gestellung von Gaststättenmobiliar standen an. Vielen dürfte noch in Erinnerung sein, dass in den Sommermonaten Sonntag nachmittags das Züchterheim bewirtschaftet war. Ein preisgünstiges und reichhaltiges Vesper hat manchen Sonntagsspaziergang ins Züchterheim geführt. Männer in „weißen Gewändern“ fungierten als Bedienung. 
„Um gleichmäßige Vesper zu richten, soll eine Waage angeschafft werden und die Wurstportionen auf 200 g angesetzt werden, damit niemand mehr sagen kann, bei dem oder jenem bekommt man größere Portionen“, zeigt ein Protokollauszug einer Ausschusssitzung aus dem Jahr 1966.

Bis 1967 wurde der ehemalige Pistolenschießstand zur Ausstellungshalle umgebaut. Die Fertigstellung dieser vereinseigenen Ausstellungs- und Versammlungshalle wurde am 6. Mai 1967 zusammen mit dem 60-jährigen Vereinsjubiläum gefeiert. Der Protokollant vermerkt über einen Redebeitrag zu diesen Feierlichkeiten:
„Wenn ein kleiner Verein im Auf und Ab der Jahrzehnte 60 Jahre bestehe, dann könne er dies nur nach Erbringung überdurchschnittlicher Leistungen. Der Verein habe überdies seine gute Bürgerschaftsgesinnung unter Beweis gestellt, aus eigenen Kräften in einem früher verwahrlosten Schießstandgelände Ordnung geschaffen und sich eine vorbildliche Vereinsheimat geschaffen. Wer so viel Opfersinn und Kameradschaft bewiesen habe, der habe auch eine echte Zukunftschance.“

Die rechtliche Position des Vereins wurde schließlich durch die Annahme und Verabschiedung einer neuen Vereinssatzung und die Eintragung des Vereins in das Vereinsregister am 12. Juni 1979 geklärt. 

1982 wurde im Rahmen der Jungtierschau das 75-jährige Vereinsjubiläum gefeiert. Ein Vereinsabend mit Musik und Tanz sowie Ehrungen verdienter Vereinsmitglieder bildete den Höhepunkt dieser Jubiläumsfeier. Die Ausstellungshalle war zur Festhalle umfunktioniert, die Jungtierschau selbst wurde in einem Ausstellungszelt untergebracht. 

Ein weiteres Vereinsjubiläum wurde 1996 gefeiert: 90 Jahre Kleintierzucht in Gundelsheim. Auch damals wurde die Ausstellungshalle für die Festivität genützt. 

Seit der Übernahme des Schießstandgeländes durch den Kleintier-zuchtverein spielen neben den züchterischen Hauptaufgaben häufig Bautätigkeiten in das Vereinleben mit hinein. In den zurückliegenden Jahren wurde das Wirtschaftsgebäude in verschiedenen Bauabschnitten innen und außen erneuert und einem zeitgemäßen Standard angepasst.

Die letzte große bauliche Maßnahme war ist die Erneuerung der Zucht-anlage auf dem Gelände der ehemaligen Schießbahnen. Mit der Übernahme der Anlage von der Stadt entstanden auf diesem Gelände in Eigenregie Stallungen und Auslaufplätze, an denen auch der Zahn der Zeit seine Spuren hinterließ. Der Verein entschloss sich dann im Jahr 1997 zum Neubau einer Zuchtanlage. Mittlerweile sind 4 Parzellen belegt. Zwei Parzellen müssen noch vollendet werden. 


Was gab es in den zurückliegenden Jahren auf dem züchterischen Weg?
Seit vielen Jahren präsentiert der Kleintierzuchtverein in drei Schauen die Zuchtergebnisse der Öffentlichkeit. Die Kükenschau kurz vor Ostern, die Jungtierschau am ersten Augustwochenende sowie die Lokalschau am ersten Adventwochenende sind fixe Termine in jedem Jahr. Ab und zu nützen auch Sondervereine unsere Ausstellungsräume. Alle Schauen werden von der Bevölkerung sehr gut angenommen und von einem immer interessierten Publikum begutachtet. Leider haben verschiedene Tierseuchen und deren Auswirkungen die Begeisterung bei manchen Züchtern erlahmen lassen. Seit einigen Jahren müssen die Kaninchen-bestände regelmäßig gegen RHD geimpft werden und der Ausbruch der Vogelgrippe mit dem H5N1-Virus hat bei viele Kleintierzuchtvereine regel-recht Federn gelassen. Es ist derzeit immer ein Vabanquespiel, ob in einer Schau Geflügel ausgestellt werden dürfen oder ob ein Verbot ver-hängt wird. Unsere Lokalschau im letzten Jahr musste ohne Geflügel-präsentation durchgeführt werden. Unsere diesjährige Kükenschau wurde ebenfalls nicht erlaubt. Wenn diese Situation so weiterbestehen bleibt, wird mancher Züchter sein Hobby ad acta legen: die Ausstellungen sind nun mal der Höhepunkt in einem Zuchtjahr. Ob die jeweiligen behörd-lichen Entscheidungen diesbezüglich immer sachgerecht sind ist jedenfalls zweifelhaft. Der jetzige Zustand ist für die Vereine jedenfalls nicht förderlich.

Trotzdem feiern wir unser 100-jähriges Bestehen in gebührender Form. Das bedeutet, dass wir einerseits unsere Schauen jubiläumsgerecht gestalten wollen. Die Jungtierschau hat diesbezüglich schon einen Eindruck vermittelt. Andererseits gehört ein jährlicher Vereinsausflug zu unserem kameradschaftlichen Repertoire. Im Jubiläumsjahr haben wir eine viertägige Reise nach Berlin mit Abstechern nach Dresden und Potsdam durchgeführt. Allen Teilnehmer wird diese Fahrt in positiver Erinnerung bleiben. Am 16. September gestalten wir dann unser offizielles Jubiläumsfest in der MSV-Halle in Bachenau. Herzlichen Dank auch hier an den MSV Bachenau für Hallennutzung sowie für die Mitgestaltung unseres Festprogramms.

So bleibt die Hoffnung, dass der Verein wohl im Jubiläumsjahr Rückschau auf Vergangenes hält. Wesentlich ist aber, dass auch in Zukunft aktive Vereinsmitglieder die Ziele der Kleintierzucht weitertragen und dem Verein eine weitere Perspektive garantieren.

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